• Kap Horn
    2016
    Saxophon, Posaaune, Akkordeon, Violoncello, Klavier, Elektronik, Performer

    Dauer: ca. 60'

  • Plätze. Dächer. Leute. Wege.
    2015
    für 2 Stimmen, Schauspieler, Kammerensemble und Elektronik.

    Musiktheater für ein utopisches Bielefeld.

    Rezensionen:

    Die Deutsche Bühne

    klassik.com

    Online Musik Magazin

    Dauer: ca. 70'

  • Kannst du pfeifen, Johanna
    2013
    für 3 Stimmen und Ensemble

    Weiterer Trailer:

    https://www.youtube.com/watch?v=GroEis4tkrQ

    Dauer: Musiktheater nach einem Kinderbuch von Ulf Stark

  • ANOIA
    2011/12
    für Tänzerin, Schauspieler, 7 Sänger, Ensemble und Zuspielungen

    Für Tänzerin, Schauspieler, 7 Sänger, Ensemble (Oboe, Klarinette, Trompete, Schlagzeug, Klavier, 2 Violoncelli, Kontrabass) und Zuspielungen.

     

    Dauer: 80'

  • PHINGERS
    2009
    für Solisten, Chor, Schlagzeugensemble, Zubehör, Zuspielungen

    Dauer: 30'

  • Zivilcourage. Musik für einen Platz
    2008/09
    für Kinderchor, Frauenchor, gemischten Chor, Zuspielungen
    “Auf ein Experiment muss ich mich ganz oder darf mich gar nicht einlassen. Die Musik zum Projekt „Zivilcourage“ des Regisseurs Marcelo Cardoso Gama zu schreiben, ist ein solches Experiment, auf das ich mich eingelassen habe. Die Versuchsanordnung: Ich bekomme einen Text von Hannah Arendt und gehe mit dem Text so um, wie ich es für richtig halte - ohne jedoch genau zu wissen, welche dramaturgischen Ideen der Regisseur aus einem von mir zu liefernden Musikmaterialpool herausfischt und schließlich zu seinem Theater zusammenfügt. Als Kontrollfreak, der ich gewöhnlich bin, standen - und stehen mir noch jetzt - die Haare zu Berge. Ein Flitzebogen kann nun nicht mehr gespannt sein - wie sollen philosophische Ideen zu dramatisieren sein? Die Besetzung sah lediglich Stimmen vor, der Aufführungsort sollte ein öffentlicher Platz sein. Ich entschied mich dafür den Text keinesfalls zu „vertonen“ - Hannah Arendts Texte sind so dicht, sie lassen für Musik keinen Platz mehr. Da die Texte einerseits im Programmheft abgedruckt und andererseits auch in einem Prolog gelesen würden, kümmerte ich mich nicht um irgendeine Textverständlichkeit und suchte lediglich einzelne Worte heraus, die für sich so stark sind, dass sie einen weiten Assoziationsraum eröffnen können und zugleich einen theatralen Gestus einfordern (z.B. „muss“ - „Kommunikation“ - „Bürger“ - „Existenz“ - „Gesetz“ u.s.w.). Die Partitur versucht auf die akustischen Gegebenheiten des Platzes zu reagieren, indem sie einerseits den Platz mitsingen lässt: eine Tür, die Gitter der Kirche, die Glascontainer, die Telefonzelle, den Schotter, die Orgel innerhalb der Kirchenmauern... Andererseits versuchte ich gewissermaßen einen akustischen Splitscreen zu komponieren: Ein Mischklang konnte hier nicht das Ziel sein, vielmehr die Möglichkeit von Synchronitäten disparater Elemente. Einige Bilder sehen bis zu vier gleichzeitig stattfindende Partituren vor, wodurch die Aufmerksamkeit des Zuhörers hoffentlich stets wandern wird. Meine Partitur enthält neben jenen - trotz der Synchronität durchkomponierten - acht Bildern, auch zahlreiche freie Klangereignisse, die je nach dramaturgischen Bedürfnissen frei angewendet werden sollen. Rhythmische Ereignisse habe ich Netze, melodische Ereignisse Fäden genannt. An Netzen und Fäden kann sich das Produktionsteam frei bedienen, es kann so zu Vereinzelungen kommen oder zu Gleichzeitigkeiten, zu Soli oder zu Chormassen. Netze und Fäden könnten wie kleine szenische und inhaltliche Beschleuniger eingesetzt werden. Mit dem Projekt „Zivilcourage“, für das ich meine „Musik für einen Platz“ beigesteuert habe, ist ein langersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen: Meine musikalische Sozialisation wurde als Jugendlicher ganz maßgeblich durch das Singen in zahlreichen Chören beeinflusst. Kein Jahr verging ohne Weihnachtsoratorium, daneben all die wunderbaren Werke der gängigen Chorliteratur, die ich nach wie vor rücksichtslos liebe: Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Mendelssohns Elias... Einmal selbst für so wunderbare Chöre komponieren zu dürfen, das allein war mir die Teilnahme an diesem Experiment schon wert.” (Gordon Kampe)

    Dauer: 45'

  • Mondstrahl - Kammeroper in neun Stadien
    2001/04
    für 5 Stimmen, 9 Spieler, Zuspielungen

    Dauer: 60'