VITA

Gordon Kampe wurde 1976 in Herne geboren und studierte nach einer Ausbildung zum Elektriker, Komposition bei Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky in Rostock und bei Nicolaus A. Huber an der Folkwang Hochschule in Essen. Er erhielt mehrfache Auszeichnungen, darunter der Stuttgarter Kompositionspreis (2007 und 2011), der Komponistenpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung (2016), der Rom-Preis (Villa Massimo) und den Schneider-Schott-Preis (2016). Seit 2017 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich des Musiktheaters. Aufführungen seiner Werke u. a.: Bayreuther Festspiele, Salzburger Festspiele, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper München, Staatsoper Hamburg, Musiktheater an der Wien, Staatsoper Stuttgart, Aalto-Theater Essen, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Berlin, eclat-Festival, Warschauer Herbst, Wittener Tagen für neue Kammermusik, Ruhrtriennale, Staatstheater Mainz, Gießen, Oldenburg.

Gordon Kampe ist neben seiner kompositorischen Arbeit als Musikwissenschaftler, Hochschullehrer, Autor und Dirigent tätig. Er studierte Musik- und Geschichtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und war von 2004 bis 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt „Musiktheorie der Wiener Moderne“. Es folgte eine musikwissenschaftliche Promotion über Märchenopern im 20. Jahrhundert. Von 2009 bis 2017 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Folkwang Universität der Künste Essen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Oper und Musiktheater, Musik des 21. Jahrhunderts sowie Popularmusiktheorie.

Kampe war Mitherausgeber der Zeitschrift Seiltanz – Beiträge zur Musik der Gegenwart und von 2012 bis 2017 Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften / Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, deren Sprecher er 2015/16 war. Im Studienjahr 2014/15 vertrat er die Professur für historische Musikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2017 bis 2020 war er Professor für Komposition/Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, seit Oktober 2020 Professor für Komposition ebendort. Seit 2019 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg, seit 2021 Präsident der Gesellschaft für Neue Musik (GNM). Seit 2024 ist Gordon Kampe Künstlerischer Leiter des Bundeswettbewerbs »Jugend komponiert«.

Darüber hinaus schreibt Kampe regelmäßig Beiträge für Print- und Hörfunk, insbesondere für die neue musikzeitung (nmz) und SWR Kultur.

Kurzvita für Programmhefte

Gordon Kampe wurde 1976 in Herne geboren und studierte nach einer Ausbildung zum Elektriker, Komposition bei Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky in Rostock und bei Nicolaus A. Huber an der Folkwang Hochschule in Essen. Er erhielt mehrfache Auszeichnungen, darunter der Stuttgarter Kompositionspreis (2007 und 2011), der Komponistenpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung (2016), der Rom-Preis (Villa Massimo) und den Schneider-Schott-Preis (2016). Seit 2017 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich des Musiktheaters. Aufführungen seiner Werke u. a.: Bayreuther Festspiele, Salzburger Festspiele, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper München, Staatsoper Hamburg, Musiktheater an der Wien, Staatsoper Stuttgart, Aalto-Theater Essen, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Berlin, eclat-Festival, Warschauer Herbst, Wittener Tagen für neue Kammermusik, Ruhrtriennale, Staatstheater Mainz, Gießen, Oldenburg.

Aufführungen und Interpreten

Aufführungen u. a.: Bayreuther Festspiele, Salzburger Festspiele, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper München, Staatsoper Hamburg, Musiktheater an der Wien, Staatsoper Stuttgart, Aalto-Theater Essen, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Berlin, eclat-Festival, Warschauer Herbst, Wittener Tagen für neue Kammermusik, Ruhrtriennale, Staatstheater Mainz, Gießen, Oldenburg, Musica Nova Helsinki, Takefu Int. Music-Festival, aDevantgarde Festival, axes Festival Krakau, what’s next Festival Brüssel u.v.a.

Ensembles u. a.: WDR-Sinfonieorchester, hr-Sinfonieorchester, Wiener Symphoniker, RSB Berlin, RSO Saarbrücken, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, RSO Stuttgart des SWR, Gürzenich-Orchester, Beethoven-Orchester Bonn, Ensemble Modern, Klangforum Wien, Ensemble Resonanz, Ensemble musikFabrik, Ensemble Recherche, KNM Berlin, e-mex-ensemble, oh ton Ensemble, Ensemble l´art pour l´art, ensemble adapter, neue vocalsolisten, LUX:NM, sonic art quartet, decoder ensemble, SWR-Vokalensemble, WDR-Rundfunkchor, Arnold-Schönberg-Chor u.v.a.

Preise und Stipendien

  • 1998 Kompositionspreis „350 Jahre Westfälischer Friede“

  • 1999-2003 Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung

  • 2000 & 2001 Kompositionspreis bei den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik

  • 2000 & 2004 Auswahl zum Nachwuchsforum der GNM mit dem Ensemble Modern

  • 2002 Kompositionspreis des Kunsthauses Ahrenshoop

  • Auswahl zur 1. Rheinsberger Opernwerkstatt

  • 2003 Auswahl zum Int. Komponistenseminar Boswil

  • Auswahl zur 2. Opernwerkstatt der Staatsoper Hamburg

  • Auswahl zur Saarbrücker Orchesterwerkstatt

  • Folkwangpreis

  • 2004 Stipendium der Berliner Akademie der Künste

  • Stipendienpreis der Int. Darmstädter-Ferienkurse

  • 2004 & 2005 Auswahl zur Int. Ensemble Modern Akademie

  • 2006 Stipendium des Kunsthauses Lukas in Ahrenshoop

  • Franz-Liszt-Förderpreis Weimar

  • Preisträger der 1. Hamburger Klangwerktage

  • 2007 Stipendium für die Cité des Arts, Paris

  • 2007 & 2011 Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart

  • Kompositionspreis der Viola-Stiftung Walter Witte

  • 2008 Stipendium für einen neunmonatigen Arbeitsaufenthalt auf dem Künstlerhof Schreyahn

  • 2009 „Komponist für Hagen“ des Philharmonischen Orchesters Hagen

  • 2010 Stipendium des Landes Schleswig-Holstein für das Künstlerhaus Eckernförde

  • 2012-2017 Gewähltes Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina

  • 2013 Stipendium der Kunststiftung NRW für das Künstlerdorf Schöppingen

  • 2014 Stipendium für das Experimentalstudio des SWR

  • 2016 Komponistenpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung

  • »Rom-Preis« (Villa Massimo)

  • Schneider-Schott-Preis

  • 2018 Stipdendium »Int. Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg«

  • 2019 Eduard-Arnhold-Stipendium

  • 2019 Gewähltes Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg

  • 2020 Aufenthaltsstipendium für das Edenböckhaus der Stadt München